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May 20. 2011 06:11:19


 

Gedichte 3

Dort
wo die Gedanken
sich mit der Sonne treffen
um aufzugehen
in ihrem Untergang
Dort wo das Du
zu mir wird
und alles eins ist
Dort wo die Stille
unsere Grenzen sprengt
Dort möcht ich
ankommen.

dl 01/07


Ich bau mir
ein Schloss aus Sand
Dort wo die Zwerge wohnen
und wir uns sind
werden wir sein
und
vielleicht
lasse ich meine Haare fallen
damit Du Dich
darin
verfangen kannst.

©dl 11/06


Wenn die Nacht
mich ummantelt
mir die Angst nimmt
mich zudeckt
mit ihrem sanften Schein
mit mir mitgeht
dorthin wo meine Träume
geboren werden
mich begleitet
und da ist
Dann glaub ich
an Wunder.

©dl 11/06


du bist tief und leise
die erde ruht sich aus
in deinen augen
und die wolke
posaunt sanft
und etwas müde
in den himmel
dich erwarte ich immer
ich sehe deine hände
den bug deiner stirn
und deinen mund
drüben
ist der untergang
und abend
dort
wo wir sind
oder einst sein werden
und ich will dich
hinübertragen
den lichtgrünen warmen winden entgegen
und mit dir
singen

@dl 11/06


Komm
mit mir
in dieses zerrissene Sein
und gib mir
Deine Hand
damit wir
das Rot
des Abends
in uns lassen
können
um einzutauchen
in das Dunkel
der Nacht
und unserer Liebe.

©dl 12/06





Jede Zeit
hat ihre Zeit
die unsere
ist vorbei
abgelaufen
um
doch sie dankbar
in Erinnerung zu tragen
ist etwas vom Schönsten
dieser Zeit
so geh ich leise
meinen Weg
in meiner Zeit

©dl 7/04


Neben Dir schlafen und wachen und doch
Dich nicht träumen
Neben Dir fortgehn und warten und doch
Dich versäumen
Neben Dir ahnen und meinen und doch
Dich nicht glauben
Neben Dir wüten und hassen und doch
Dich erlauben
Neben Dir stehn, Dich studieren und doch
Dich nicht kennen
Neben Dir begreifen, erfahren und doch
Dich nicht nennen
Neben Dir reden und schweigen und doch
Dich nicht hören
Neben Dir lieben und leiden und doch
Dich nicht stören
Neben Dir lachen und weinen und doch
Dich nicht fassen
Neben Dir verhungern und satt sein und doch
Dich so lassen
Neben Dir frieren und brennen und doch
Dich nicht spüren
Neben Dir zweifeln, erwarten und doch
Dich nicht führen
Neben Dir klar sein und wissen und doch
Dich nicht denken
Neben Dir versuchen, verwerfen und doch
Dich nie lenken
Neben Dir zusehn und schauen und doch
Dich nicht sehen
Neben Dir taub sein, erblinden und doch
Dich verstehen
Neben Dir geben und nehmen und doch
Dich nicht haben
Neben Dir erinnern, vergessen und doch
Dich nicht fragen
Neben Dir suchen und hoffen und doch
Dich nicht finden
Neben Dir leben und sterben und doch
Dich nie binden

Verfasser unbekannt


Und wenn Du
mir einmal noch

ich liebe Dich

gesagt hättest
ich würde Dich
los-lassen
können.



©dl 7/04


Mit Dir
war ich
ich
mit Dir
war ich
glücklich
zuhause
angekommen
mit Dir
werd ich nun
weitergehen
losgelöst zwar
aber nicht minder
liebend
weil ohne Dich
in mir
komm ich sonst
nicht vom fleck.

©dl 7/04


Stunden damit verbracht
Dich
hin zu denken
Deine Seelenklänge
wahr zu nehmen
Stunden damit verbracht
Dich weg zu denken
unsere Schnur zu lösen
die uns verbindet
Stunden damit verbracht
den warmen Tränen
ihren Lauf zu lassen
mich gesehnt
nach dem, was war
Stunden damit verbracht
stark zu sein
und gespürt
dass ich
zu schwach bin
dazu.

©dl 7/04


Ent-täuscht
weg ist sie
die Illusion
die Täuschung
es könnte sein
wie ichs mir
gerade mal
wünsche
weg
Du
und mit Dir
die ganze Hoffnung
in mein
Sein.

©dl 7/04


Diese Momente
an denen ich
an Dich denke
geben mir
Wärme
ins Herz
und ich staune
ob der Vielfaltigkeit
meiner Gedanken
die entstehen
im Wirrwarr
der Gefühle
und dennoch
so klar sind
wie Wasser
in Form einer
Träne

©dl 6/04


Deinen Duft
in meiner Nase zu haben
die Augen zu schliessen
Dich einatmen
trinken
und
herbeizusehnen
gibt mir
ein Stück
lebens
Qualität

©dl 6/04


Die Augen geschlossen
gedanklich
weit weg
Es sind
die Farben
der Seele
die mich tragen
mir Flügel verleihen
es sind ungeweinte
Tränen
die brennen in mir
und Sehnsucht
nach Dir
das Herz
das schmerzt
als wollte es
schreien
und doch
diese Verbundenheit
wahr zu nehmen
wann werd ich
lernen
nicht immer alles
nur positiv zu sehen?

©dl 6/04


Ich steh still
am See
dort wo wir
uns
einander schenkten
wo die Amsel
ihr Abendlied singt
Lege ihr
meine Gedanken
hin
rosa Träume
malt sie damit
und wärmt
meine Seele



©dl 6/04


wenn wir
uns loslassen
und gleichzeitig
die hände
des andern wissend
weiterziehen
wenn wir uns nah sind
im weg gehen
und zu uns finden
im raum
den wir uns schenken
wenn wir
akzeptieren
dass jeder von uns
flügel braucht
wenn wir
zuhören
und doch eigene gedanken haben
wenn wir atmen können
im sein
dann trägt uns
die liebe

©dl 7/06


Ich spür Dich
bei mir
und es ist
als ob der Lufthauch
der meine Haare
zärtlich streichelt
Deiner ist
Und in meinem Kopf
ist diese
Unbeschwertheit
und dieses tragende Gefühl
verbunden zu sein

© dl 6/06


wenn du dich gegen die scheibe lehnst.
aus dem fenster in das dukelblaue hineinschaust
wirst du die kälte spüren.
deine lippen trocken gegen die welt drücken
und dich fragen was du willst.
mich wirst du nicht wahrnehmen
ausser einem kleinen stechen in deiner brust.
wo deine welt aufhört fängt meine lange noch nicht an,
wo deine grenzen sich winden werde ich meine noch suchen müssen.
dein atem wird das glas beschlagen
und weich mein herz zeichnen
obwohl ich so fern bin.

© dl 6/06



Eingebettet
in der Krone
Deines Seins
behütet
in der Umarmung
Deiner Wärme
klar
nah
eng
tief
…. wir.

© dl 6/06


Wie wird es sein
das Leben vor mir
wenn Du hinter mir liegst
meiner Erinnerung nah
und ich fern jeden Gefühls
Deiner Lippen auf meiner Haut
entsagend der geliebten Lust
durch die kühlen Gassen wandle
mit dem Lächeln der Erkenntnis
in tränenfeuchten Augen
und einem Adieu für Dich
auf den Lippen ?

© dl 05/06



Vor meinen Vorsichtsgrenzen
hast Du Gänseblümchen gepflanzt
und meine Schranken brachen
als ihr Duft mich berauschte
jenseits meiner Vernunft
im Nebel meiner Sinne
sitze ich im zerpflücken
meiner Gefühle von
duliebstmich
und
ichdichauch

© dl 05/06


Gestrandet bin ich
in Dir
Deine Ruhe
trägt mich
sanft
hinein in mein
sein
Und der Wind
nimmt
mein Seufzen
mit
Und Du
mir den Wind
aus den
geschundenen Segeln

@dl 05/07



Mich
lenken lassen
Vertrauen haben
in die Sache
Dich
annehmen können
und zuversichtlich
sein
dass es
im Leben Seile
gibt
die nicht schmerzen.

@dl 06/07


gestern
sassen wir uns gegenüber
und ich sah
deine leidenslinien
entlang der wangen
unsere blicke
trafen sich
wie sternenfragen
es war
wie ein pupurenes
hin und her verweben
deine augen
waren seiden
und du öffnetest
deine lippen
und meine seele
färbte sich

@dl 06/07





 




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