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Letzte Änderung:
May 20. 2011 06:11:19


 

Gedichte 3

Zulassen
Die Lebensgeschenke
auch wenn sie
nicht so schön aussehen
zulassen
Deine Liebe
und die der andern
Zulassen
die Lebensfülle
auch wenn sie
in Papier verpackt ist
Zulassen
Deine Gefühle
und einatmen
tief
in Dein Herz.

dl 01/07





Wenn der Tag
hinter den Bäumen
die Fenster schließt
breitet sich Stille aus.
Meine atemlosen Gedanken
finden in dieser Ruhe,
jenen neuen Anfang
im Schweigen,
den der Tag verwehrt.
Stille, Schweigen,
Gedanken ruhen,
Gefühle entgleiten,
Bewegung erstarrt.
Nichts ist mehr
weil es nichts gibt.
Seele flüstert sich
sanft in das Leben
ergießt sich über das
gepflügten Feld
tränkt das Werden.

Mit jedem neuen Tag
sterbe ich ein Stück
in`s Leben.



©dl 8/04


Wir müssen lernen
zu leben
uns Zeit zu nehmen
wenn wir solche haben möchten
Wir sind für nichtgedachtes
und gedachtes verantwortlich
gesagtes und nichtgesagtes
getanes und nichtgetanes
Der Sinn des Lebens
liegt wohl darin
immer die Liebe
und
das Leben
im Sinn zu haben.

©dl 8/04


Mit zusammengebissenen Zähnen
den Schmerz verachtend
sehe ich in die Wolken
die keine Grenzen haben
nichts geschieht von selbst.

Gemachte Pläne, verworfene Vorbereitungen
ich werd mir nicht erlauben
mich zu sein
werd mich vortasten
ohne grosse Kraft
nichts geschieht von selbst.

Und dann geschieht doch etwas
wie von selbst
aber ich weiss dann
dass dieses etwas
eine Geschichte hat
die nicht von selbst geschah.

©dl 8/04


Eine goldene Wunde
trag ich in der Brust
und wehre mich
gegen sie
als würde sie
nicht von mir stammen.
Aber
an ihren flammenden Rändern
erneuert sich das Leben.
Ich hör nur
das Pochen des Schmerzes
er sendet meinen Namen.
Golden ist das Loch
in mir
bis zum Herzen gehts
und heimlich
werde ich weiser.
Ich glühe
ohne zu
verglühen.

©dl 8/04



Lebe und sei
was Du bist.
Deine Wege aber
wähle in Liebe.
Stelle nie in Frage
wonach Dein Herz sich sehnt.
Was Du Dir denkst
ist bereits geschehen.
Was aus Dir erblüht
bedarf keiner Fragen.
Alles was Du tust
wird so sein
unverändert
nur wandern wirst Du
im Lebensfluss.

©dl 7/04


Herzwärts
gehn mir die Worte
nah
ran an mich
hinein
tief
rinnen sie davon
und das
was übrig bleibt
steht hier.

©dl 08/06


in der mitte
sein
bei sich
und spüren
dass das da unten
mit dem da oben
in mir ist
gemittet
die balance haltend
ruhig
ausgeglichen

©dl 7/06


Die Nacht
hat mich unsanft
in den Tag geschwungen
mich leise geküsst
Still ist es
jetzt geworden
silberhell
milchblaue Wege
leise wie Wolken
fallen mir ins Haar
Stimmen
wie summender Nebel
der Sturm heute
mag brüllen.
Alles hat seine Zeit.

©dl 7/06


In einer Begegnung
sich selber
zu finden
zu sein
und zu spüren
man ist
begegnen
nah sein
verstehen
ganz selbstverständlich
berührt werden
von der Anwesenheit
des gegenübers
Das ist Leben
Das ist Sein

© dl 6/06


Auf - bruch
Wenn wir gehen
dann ist es immer
auch
ein heimkehren
und
das Wissen
aufzubrechen
ist auch
das Wissen
irgendwann wieder
zu sich
zurück zu kommen.

© dl 6/0


Ich kann mich nicht satt sehn
ab der Stille
in Deinem Grün
die Sprossen
keimen
als ob es
ihr letzter
Frühling
wär.


@dl 04/07


Am Meer
möcht ich sein
mich hineingeben
mit all
meinem sein
in die Wellen,
die Wogen
würden sich dort
glätten
und es würd mich
tragend
an ein
anderes Ufer
bringen.

@dl 04/07




 




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